Büro

Wansleben Architekten

Unter der Füh­rung von Nor­bert Wans­le­ben (BDA) hat das Büro Wans­le­ben Archi­tek­ten seit 1983 einen bemer­kens­wer­ten Ruf bei der pla­ne­ri­schen Lösung inner­städ­ti­scher und stadt­pe­ri­phe­rer Pro­blem­zo­nen erwor­ben. Beson­de­res Augen­merk rich­tet sich auf die Ein­bet­tung indi­vi­du­el­ler Bau­ten in einen hete­ro­gen gewach­se­nen Kon­text; inner­halb die­ser The­ma­tik nimmt die Kon­ver­si­on alter Indus­trie­hal­len und -area­le einen beson­de­ren Rang ein. Zahl­rei­che der Pro­jek­te wur­den mit Prei­sen und Aner­ken­nun­gen aus­ge­zeich­net. Die Phi­lo­so­phie des Büros: Die Über­füh­rung der archi­tek­tur- und stadt­theo­re­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung in prak­ti­sche Pla­nung.

Norbert Wansleben - Wansleben Architekten Köln

Nor­bert Wans­le­ben

Norbert Wansleben - Wansleben Architekten Köln

Schwerpunkte

Schwer­punk­te des 1987 gegrün­de­ten Büros lie­gen im Bereich des Wohn­baus, der Wohn­quar­tiers­pla­nung sowie des Büro- und Gewer­be­baus. Ein Büro mit Cha­rak­ter

Cha­rak­te­ris­tisch für das Büro sind die stoff­ge­rech­te Ver­wen­dung ein­fa­cher Mate­ria­li­en wie Sicht­be­ton, Stahl und Holz, die ratio­na­le Kon­struk­ti­on sta­tisch auto­no­mer, indi­vi­dua­li­sier­ter Bau­tei­le wie beim Port Event Cen­ter im Düs­sel­dor­fer Medi­en Hafen oder die sinn­vol­le Ana­ly­se und Tei­lung des Pro­gramms in ein­zel­ne prä­gnan­te Raum­for­ma­tio­nen wie bei der Kin­der­ta­ges­stät­te Zip­fel­müt­zen in Köln.

Norbert Wansleben

1987 über­nimmt der Köl­ner Nor­bert Wans­le­ben eine Lehr­tä­tig­keit an der RWTH Aachen am Lehr­stuhl für Wohn­bau; von 1995–98 besaß er einen Lehr­auf­trag für das Gebiet Pla­nen und Bau­en im Bestand. Die Über­füh­rung der archi­tek­tur- und stadt­theo­re­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung in prak­ti­sche Pla­nung prägt die Phi­lo­so­phie des Büros.
Die wach­sen­de Bedeu­tung der Umnut­zung bestehen­der Bau­ten und Quar­tie­re ver­langt eine zeit­ge­mä­ße Aus­ein­an­der­set­zung mit Fra­gen des Kon­tex­tes. Wans­le­ben Archi­tek­ten ant­wor­tet mit einer struk­tu­rel­len Auf­fas­sung des Ortes: Nicht Stil-, son­dern Hal­tungs­fra­gen bedin­gen die his­to­ri­sche Ana­ly­se und erlau­ben das Ein­knüp­fen neu­er Bau­ten in die vor­han­de­ne Tex­tur; Fra­gen nach der Reprä­sen­ta­ti­vi­tät archi­tek­to­ni­scher Mit­tel, Funk­tio­na­li­tät und kon­struk­ti­ver Logik tre­ten in den Vor­der­grund.
Der Ansatz führt zu indi­vi­du­el­len, pro­jekt­ori­en­tier­ten Lösun­gen, denen die unmit­tel­ba­re Nach­voll­zieh­bar­keit der Ent­schei­dun­gen gemein­sam ist. Kom­ple­xi­tät stellt sich durch Über­la­ge­rung logisch ent­wi­ckel­ter Seg­men­te ein. Cha­rak­te­ris­ti­ka sind die stoff­ge­rech­te Ver­wen­dung ein­fa­cher Mate­ria­li­en wie Sicht­be­ton, Stahl und Holz, die ratio­na­le Kon­struk­ti­on sta­tisch auto­no­mer Bau­tei­le wie beim Port Event Cen­ter im Düs­sel­dor­fer Medi­en­Ha­fen (2002) oder die sinn­vol­le Ana­ly­se und Tei­lung des Pro­gramms in ein­zel­ne „Häu­ser“ wie bei der Kin­der­ta­ges­stät­te „Zip­fel­müt­zen“ in Köln (1995, Aner­ken­nung Köl­ner Archi­tek­tur­preis).
Die hoch­kom­mu­ni­ka­ti­ve Arbeits­wei­se des Büros Wans­le­ben hat sich in Zusam­men­ar­beit mit pri­va­ten Bau­her­ren, öffent­li­cher Hand und Pro­jekt- ent­wick­lern als glei­cher­ma­ßen lösungs­ori­en­tiert erwie­sen.

Realisierung (Auswahl)

Zu den her­aus­ra­gen­den Rea­li­sie­run­gen des Büro zäh­len:

Gewerbebau

Port-Event-Cen­ter im Düs­sel­dor­fer Hafen mit dem s.g. „Wol­ken­bü­gel“ von 1998–2003.

Neu­bau der Lager­hal­le „Köln-Advent“ in Köln-Mül­heim (1996, aus­ge­stellt als vor­bild­li­cher Gewer­be­bau auf der Köl­ner Archi­tek­tur­wo­che plan 99).

Bürogebäude

2009 Fer­tig­stel­lung des Distrikt­ge­bäu­de der Marechaus­see in Ams­ter­dam auf Basis eines 1. Prei­ses im euro­päi­schen Wett­be­werb des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um der Nie­der­lan­de für die­ses Pro­jekt.

2009 Nomi­nie­rung für den Ams­ter­da­mer Archi­tek­tur­preis.

Sozialer Wohnungsbau

Die Wohn­an­la­ge „Zum Grem­ber­ger Wäld­chen“ in Köln als ein Bei­spiel für sozia­len Woh­nungs­bau. 1993 aus­ge­zeich­net mit dem För­der­preis jun­ge Archi­tek­ten.

Auszeichnungen

  • 2009: KMAR — Nomi­nie­rung Gou­den AAP 2009 (Gol­de­ner Ams­ter­da­mer Archi­tek­tur­preis 2009
  • 1. Preis im Wett­be­werb für die Errich­tung für die König­li­che Marechaus­see auf dem Gelän­de der König­li­chen Mari­ne in Ams­ter­dam.
  • Struk­tur­kon­zept — Köln — Schan­zen­stra­ße Mül­heim, — ein­ge­la­de­ner Wett­be­werb.
  • Umnut­zung der ehe­ma­li­gen­Tex­til­fa­brik Ermen und Engels in Rat­haus, Indus­trie­mu­se­um, Woh­nun­gen, Geschäfte,Praxen, Gas­tro­no­mie — Wal­ter Hes­sel­bach Preis, Aner­ken­nung Deut­scher Archi­tek­tur­preis (mit Bau­coop Köln)
  • Umnut­zung des ehe­ma­li­gen preu­ßi­schen Pro­vi­ant­la­gers im Rhein­au­ha­fen Köln zum Bür­ger­haus Stoll­werk — Aner­ken­nung Mies van der Rohe Preis, Köl­ner Archi­tek­tur­preis ‘90
  • Woh­nungs­bau im Rah­men des sozia­len Woh­nungs­baus: Wohn­an­la­ge “Zum Grem­ber­ger Wäld­chen” Köln — För­der­preis jun­ge Archi­tek­ten BDA NRW
  • KITA “Zip­fel­müt­zen”, Köln — Aner­ken­nung Köl­ner Archi­tek­tur­preis ‘95
  • KITA Bonn­str. , Hürth — 1. Preis im Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb

Publikationen

  • Archi­tek­tur & Wett­be­werb
  • Wett­be­werb aktu­ell
  • Bau­welt
  • Bau­meis­ter
  • db
  • build
  • Intel­li­gen­te Archi­tek­tur
  • bba
  • Bau­en mit Stahl (Jah­res­do­ku­men­ta­ti­on 2004)
  • Rhein­zink (Jah­res­ka­len­der 2004)
  • Archi­tek­tur Inter­na­tio­nal
  • Häu­ser am Was­ser, Tho­mas Dre­x­el
  • Along Ams­ter­dams Water­front (nl)
  • Ams­ter­d­am­se Archi­tec­tuur 2009 (nl)
  • Pro­jec­ten­boek Ams­ter­dam 2009 (nl)
  • Archi­tec­ten­web Maga­zi­ne (nl)
  • steden­bouw (nl)
  • cobouw (nl)
  • raam en deur (nl)
  • bou­wen met staal” (nl)
  • Detail in Archi­tec­tuur (nl)
  • archi cree (fr)